Nicolas Klein mit einem Fazit über sein Praktikum bei GCI

GCI Management | | September 17, 2019

 

Komplexe Sachverhalte verstehen. Problemstellungen lösen. Sich auf das Wesentliche konzentrieren. Das sind die Skills, die Nicolas Klein aus seinem Praktikum bei GCI mitnimmt. Getrieben von der Neugier, zu erfahren, mit welchen Herausforderungen sich das Top-Management großer Unternehmen herumschlägt, hat er 1,5 Jahre an Beratungsprojekten mitgearbeitet. Wie ein typischer Arbeitstag bei ihm aussah und inwiefern ihn diese Arbeitserfahrung seinen Zielen näher gebracht hat, erzählt er im Interview.


Wie ist es, Praktikant bei GCI zu sein?
Ich bin nun mittlerweile seit über 1,5 Jahren bei GCI angestellt, davon 7 Monate Vollzeit. Da ich im letzten Jahr meinen Master an der WU Wien begonnen habe, wechselte ich zeitgleich in eine Teilzeit-Position. In meiner bisherigen Zeit durfte ich die unterschiedlichsten Branchen kennenlernen und lernte, anhand von geschickten Datenanalysen Problemfelder aufzudecken. Dank meiner erfahrenen Kollegen, die jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stehen, ist die Lernkurve steil. Außerdem wurde bei der Zeiteinteilung immer viel Rücksicht auf mein Studium genommen, wofür ich sehr dankbar bin.

Hatten Sie sich das so vorgestellt?
Es gibt das Klischee, dass Berater mit penibler Genauigkeit einen Großteil ihrer Zeit mit der Erstellung von PowerPoint Slides verbringen und somit das Big Picture – nämlich einen guten Lösungsansatz zu entwickeln – aus den Augen verlieren. Das ist bei GCI definitiv nicht der Fall. Lösungsorientiertes und effizientes Arbeiten steht hier an der Tagesordnung. Überhaupt stößt man bei GCI auf ein sehr familiäres und wertschätzendes Umfeld – von rücksichtsloser Ellenbogenmentalität keine Spur.

Warum wollen Sie in der Beratung arbeiten?
Wahrscheinlich ist es die Neugier, zu erfahren, mit welchen Problemstellungen sich das Top-Management großer Unternehmen herumschlägt. Außerdem interessierte es mich sehr, wie ein komplett branchenfremder Berater an derartige Aufgaben herangeht und Lösungsansätze entwickelt, die das Unternehmen auch nachhaltig zurück auf die Siegerstraße bringt.

Wo sehen Sie sich in 5 Jahren?
In 5 Jahren bin ich hoffentlich gesund und noch immer voller Wissensdrang. Beruflich will ich einen entsprechenden Verantwortungsbereich im Job haben und durch meine Arbeit mithelfen, das Unternehmen voranzubringen. Natürlich will ich auch den Spaß an der Arbeit nicht verlieren.

Inwiefern hat Sie dieses Praktikum diesem Ziel näher gebracht?
Ich denke, dass ich nun die Fähigkeit besitze, komplexe Sachverhalte zu verstehen, Problemstellungen zu erfassen und diese zu bearbeiten. Bei der Analyse kann ich mich dabei auf das Wesentliche konzentrieren. Generell glaube ich, dass mir meine Consulting-Erfahrung dabei geholfen hat, analytischer und strukturierter zu arbeiten, nicht nur beruflich, sondern auch im Studium und privat.

Wie sah ein typischer Tag während Ihres Praktikums aus?
Der Arbeitstag beginnt gewöhnlicherweise um 09:00 Uhr mit einem frischen Espresso aus unserer Siebträgermaschine. In einem kleinen Meeting mit allen Kollegen, die an einem Projekt zusammenarbeiten, wird dann der aktuelle Projektfortschritt diskutiert und festgelegt, welche To-Dos zu erledigen sind. Danach verschwindet jeder hinter seinem Bildschirm um seine Arbeitspakete zu erledigen. 
Die Mittagspause verbringen meistens alle Kollegen gemeinsam in einem der vielen Restaurants im nahen Umkreis unseres Büros. Während dem Essen tauscht man sich dann über andere Projekte aus, die gerade bearbeitet werden oder philosophiert über unser Lieblingsthema: Sport, insbesondere Fußball. 
Nach der Mittagspause und einem weiteren Espresso wird die Arbeit vom Vormittag vollendet. Üblicherweise sind Meetings oder Calls mit Kund/innen am Nachmittag angesetzt. In diesen werden dann offene Fragen abgeklärt und sie werden über neue Erkenntnisse informiert. So gelingt es auch immer, Anmerkungen und Bedenken der Auftraggeber/innen in der Arbeit zu berücksichtigen. 
Wann der Arbeitstag endet, hängt immer von der Projektphase ab, in der man sich gerade befindet. Später als 20:00 Uhr wurde es allerdings nie und auch das war eher die Ausnahme. 

Was hat Ihnen daran am besten gefallen?
Das Gefühl bei einem erfolgreichen Projektabschluss, wenn man jenen Teil erkennt, den man selbst zum Erfolg beigetragen hat.


Welche Aufgaben hätten Sie lieber delegiert?
Natürlich gibt es hin und wieder auch Aufgaben zu erledigen, die vielleicht nicht ganz so spannend sind. Klassiker sind beispielsweise das Erstellen von Präsentationsfolien oder Übersetzungstätigkeiten. Da die Aufgaben insgesamt aber immer sehr abwechslungsreich sind, fallen diese nicht wesentlich ins Gewicht.


Gab es Momente, in denen Sie aus Ihrer Komfortzone heraustreten mussten?
Vor einigen Monaten arbeitete ich an einem internationalen M&A Projekt. Da mein Kollege zu dieser Zeit seinen 2-wöchigen Urlaub verbrachte, war ich in diesem Zeitraum die alleinige Ansprechperson für den Projektfortschritt und führte auch selbständige Update-Calls durch. Im Nachhinein war das Ganze dann natürlich nur halb so wild.

Auf welche Leistung sind Sie besonders stolz?
Ich denke, dass ich während meiner Zeit bei GCI speziell in der Modellierung von komplexen Excel-Files Fortschritte gemacht habe und hierbei nun einen echten Mehrwert liefern kann. Wir haben vor Kurzem auch eine Working Capital Management-Studie veröffentlicht, die unterschiedliche Kennzahlen innerhalb verschiedener Branchen vergleicht. Die zugrundeliegende Analyse habe ich weitgehend selbstständig erarbeitet.

Haben Sie auch Fehler gemacht?
Natürlich haben sich in meine Arbeit auch hin und wieder Fehler eingeschlichen. Fehler zu machen ist menschlich und gehört zum Lernprozess dazu. Wie man mit Fehlern umgeht und welche Schlüsse man daraus zieht ist entscheidend.

Was haben Sie über sich selbst gelernt, das Sie davor noch nicht wussten?
Zu Beginn eines Projektes steht man oft scheinbar unlösbaren Aufgabe gegenüber. In dieser Phase ist es wichtig, den Glauben an seine Fähigkeiten beizubehalten. Ich habe gelernt, mit dieser Situation umzugehen und mittlerweile reizen mich diese Herausforderungen umso mehr.  

Welche 3 Wörter beschreiben Ihre Erfahrung bei GCI am besten?
Da fällt mir ganz spontan eine Phrase ein, die wir im letzten Team-Meeting diskutiert haben –
„NO BULLSHIT CONSULTING“

 

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